Kunst im Prime Tower

 

Jede der acht von Homburger im Prime Tower belegten Etagen trägt die unverwechselbare Handschrift eines oder mehrerer Künstler. Die Werke verleihen den Räumlichkeiten eine einzigartige Atmosphäre.

Homburger beauftragte anlässlich des Einzugs in den Prime Tower im Jahre 2011 namhafte Künstler aus dem In- und Ausland mit der individuellen Gestaltung der einzelnen Stockwerke. Die Kunst am Bau ergänzt die Sammlung von Werken aus der Konzeptkunst und Minimal Art, die bereits die Homburger Sitzungszimmer an der Weinbergstrasse schmückte.

Olafur Eliasson hat eigens für Homburger ein Leuchtobjekt geschaffen, dessen vielfältiges Spiel von Ein- und Durchsichten, von Reflexen und Farbeffekten den Homburger Empfangsbereich im 31. und 32. Stockwerk prägt.

Sol LeWitts sechsteiliges Werk Wavy Horizontal Bands of Color in den Etagen 31, 30 und 25, das bereits in den früheren Räumlichkeiten von Homburger ausgeführt war, dort übermalt und im Prime Tower neu appliziert wurde, ist der Ausgangs- und Anknüpfungspunkt für die Wandarbeiten der anderen Künstler.

Hans Danuser hat das Phänomen der Auszählreime visualisiert; in sechs Sprachen ziehen sie sich wandfüllend oder als Schriftbänder dem 29. Stockwerk entlang.

Im 28. Stockwerk hat Beat Zoderer an sieben Kreuzungspunkten der Gänge je einen teilweise aufgeklappten Farbkörper geschaffen, dessen fünf Flächen sich hochglänzend und spiegelnd über Wände, Schränke, Decken und Böden erstrecken.

Katharina Grosses abstrakte Sprayarbeiten überziehen im 27. Stockwerk Wände, Decken und Schränke, die eindrückliche plastische Bildwelten erzeugen.

Im 26. Stockwerk (Nord) hat das Künstlerduo Lang | Baumann vielfach verwinkelte Farbbänder appliziert, die in Form und Farbe die Gestalt des Prime Towers aufnehmen.

Christian Kathriner hat im 26. Stockwerk (Süd) über 600 weisse, kristalline Formen als Stukkatur an Decken und Wände angebracht, gewissermassen als Vervielfachung der äusseren Gebäudeform.

Den Schlusspunkt im 25. Stockwerk setzt Glen Rubsamens Arbeit In love with what vanishes, eine Liebeserklärung an den schönen Schein der Welt und an die Vergänglichkeit des Daseins.

So unterschiedlich die Kunstwerke auch sind, ergeben sie im Ganzen dennoch ein stringentes, in sich stimmiges Gesamtkonzept (Kurator: Ulrich Gerster).